Indy Lights Series

Der dritte und letzte Schritt der „Mazda Road to Indy“ findet als „Indy Lights Presented by Cooper Tires“ zum ersten Mal im Jahr 2014 statt. Die Serie wird von INDYCAR unterstützt und nun von Andersen Promotions durchgeführt. Dieses Unternehmen organisiert alle drei Stufen des Systems, einschließlich der Cooper Tires USF2000 Championship Powered by Mazda und der Pro Mazda Championship Presented by Cooper Tires.

Die „Mazda Road to Indy“ ist das weltweit einzige Fahrerentwicklungsprogramm, das auf jeder Stufe ein Förderprogramm für die jeweiligen Sieger bietet, das das Fortschreiten zur nächsten Stufe des Systems ermöglicht. Der Indy Lights-Champion erhält ein Förderpaket im Wert von fast 1 Million USD, das ihn beim Aufstieg zur IndyCar-Serie unterstützt. Im Jahr 2014 werden Preise im Gesamtwert von mehr als 1,6 Millionen USD vergeben werden.

Der renommierten Serie, die bereits auf eine reiche Geschichte als Entwicklungsplattform für viele Spitzenfahrer von heute zurückblicken kann, stehen einige Änderungen bevor. Zusätzlich dazu, dass Cooper Tires als offizieller Reifenlieferant der IndyLights und als präsentierender Sponsor ab 2014 gewonnen werden konnte, führt Andersen Promotions 2015 ein neues Auto ein.

Der Dallara IL-15 – eine Gemeinschaftsproduktion der italienischen Zentrale von Dallara in Varano Melegari (Parma) und Dallara LLC in Speedway, Indiana – wird 2015 zum ersten Mal bei den Tests auftreten. Dallara ist der Hersteller der aktuellen Indy Lights-Karosserie, die 2002 zum ersten Mal gefertigt wurde. Der neue Dallara IL-15 bietet ein modernes und elegantes Erscheinungsbild und ermöglicht das erforderliche Training, das die Fahrer auf dem letzten Teil ihres Weges zur IndyCar-Serie benötigen.

Advanced Engine Research (AER) wird der offizielle Motorlieferant sein. Der Motor des Dallara IL-15 ist eine leicht modifizierte Langstreckenversion des an mehreren Motorsportsiegen beteiligten 2-Liter-Turbolader-Vierzylindermotors AER-P07. Der AER-P63 bietet etwa 450 PS und ermöglicht durch die vom Fahrer gesteuerte „Push-to-Pass“-Funktion eine noch höhere Leistung. Dieses Kraftwerk ist so ausgelegt, dass es ohne größere Wartung eine ganze Saison lang gefahren werden kann. Die Rebuilds werden voraussichtlich im Abstand von ungefähr 6.000 Meilen erfolgen.

Weitere Informationen zur Indy Lights-Serie finden Sie unter www.indylights2014.com.